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„Die genaue Einschätzung unserer aktuellen Lage ist entscheidend, um alle möglichen Optionen nutzen zu können.“
— Der Schleier prognostiziert (Quelle)

Zustand der Galaxis war ein Dokument des Schleiers, der dieses gegen Anfang des Jahres 3637 VSY verfasste, um seine Agenten über die Entwicklungen in der Galaxis zu informieren und um einige seiner laufenden Operationen preiszugeben. Der Schleier gliederte sein Schriftstück in die Abschnitte Politik, wichtige Orte und verlorene Agenten.

Inhalt des Dokuments[]

Politische Aussichten[]

Sith-Imperium[]

„Diese konservative langfristige Strategie steht im Einklang mit den anderen Aktionen, die auf Geheiß von Darth Marr ausgeführt wurden.“
— Die Einschätzung des Schleiers (Quelle)

Durch den Abbau von Isotop-5 auf dem Planeten Makeb nach der Invasion von Makeb sowie Darth Marrs Führungsstil hätten den Rückstand des Sith-Imperiums im Zweiten Galaktischen Krieg verringert. Mit dem Isotop konzentrierte das Imperium sich weniger auf Waffen-, sondern mehr auf Energie- und Schwerkraftforschung. 57 planetarischen Garnisonen und Werften wurden mit mit Isotop-5 betriebenen Generatoren ausgestattet und machten das Imperium unabhängiger von knappen Ressourcen. Das Truppenaufgebot an der Front wurde dadurch um 39,7% gesteigert. Marr sei zum Gesicht des Imperiums und Dunklen Rats geworden und der Schleier prognostizierte, dass die Lücke im Krieg sich weiter schließen würde.

Galaktische Republik[]

„Die Produktionsmöglichkeiten der Republik, insbesondere in den Bereichen Nahrung, Energie und Kriegsmaterial, haben die maximale Kapazität bereits fast erreicht.“
— Der Schleier prognostiziert (Quelle)

Die Progression der Republik sei verlangsamt, was der Schleier auf zu vielfältigen Einsatz der Ressourcen auf Grund vorangegangener Erfolge schob. Oberste Kanzlerin Leontyne Saresh verfolgte eine weiterhin aggressive Politik und genoss große Zustimmung im Volk und im Galaktischen Senat. Der Schleier wollte die Kanzlerin observieren und in ihren inneren Zirkel vorstoßen. Dazu setzte er die Agenten R-12, R-89 und R-104 ein, die jedoch alle scheiterten. Agent R-31 wurde damit betraut, belastende Aufzeichnungen zur Erpressung sicherzustellen. Von einem Kontakt wollte dieser Holoaufzeichnungen über Sareshs Zeit bei der Taris-Wiederaufbau-Behörde auf Taris erwerben, jedoch wurde beide getötet – der Schleier ging von GenoHaradan-Attentätern aus.
Darüber hinaus hielt der Schleier Sareshs Taktiken auf lange Sicht nicht für haltbar. So seien keine weiteren Expansionsmöglichkeiten in den Sektoren Nahrung, Energie und Rüstung mehr möglich. Piratenaufkommen im Abrion-Sektor und defensive Taktiken des Imperiums zur Verlängerung von Konflikten würden der Republik ebenfalls erheblich schaden. Vorteile aus der Gewinnung erheblicher Ressourcen vom Huttenkartell nach der Invasion von Makeb seien ebenfalls nur von kurzer Dauer gewesen.

Huttenkartell[]

Das Kartell sei nahezu zerschlagen und verfüge kaum noch über Dinge von Wert. Einzelne Zellen würden kaum noch zusammenarbeiten und mittelfristig würde das Kartell keine bedeutende Stellung in der Galaxis mehr inne haben.

Orte[]

„Der von den abtrünnigen Sith-Schreckensmeistern als Hauptquartier genutzte Mond wurde von republikanischen und imperialen Streitkräften angegriffen.“
— Der Schleier beschreibt die Lage (Quelle)

Agent R-27 stellte die These auf, dass der Abbau von Isotop-5 auf Makeb zum Auseinanderbrechen des Planeten führen würde, dies stellte sich jedoch als falsch heraus. Agent I-44 stellte daraufhin Berechnungen zur maximal erwirtschaftbaren Materialmenge durch das Imperium an. Der Mond CZ-198 der Czerka Corporation wurde zu einem Schlachtfeld im Krieg, wobei beide Seiten versuchten, Vermögenswerte und Forschungsdaten sicherzustellen. Da der Schleier in nahegelegenen Sektoren operierte, betraute er Agent C-5 damit, die Lage vor Ort genauestens zu beobachten.
Zu Oricon erhielt der Schleier nur löchrige und widersprüchliche Informationen. Er wusste von der Präsenz der Schreckensmeister und deren Machtfähigkeiten und dass der Schreckenskrieg zu Ungunsten der Meister ausging. Agent O-9 sollte die von der Furchtwache geborgene Technologie für den Schleier bergen sowie herausfinden, ob die Republik tatsächlich einen der Meister gefangen nehmen konnte.
Die Kuat-Triebwerkswerften bei Kuat stellten als wichtigste Werft für Raumschiffe ein großes Ziel für das Imperium dar. Der Schleier vermutete, dass beide Seiten die Werft zerstören würden, um sie nicht dem Feind zu überlassen. Da die Einrichtung jedoch Teil seiner Pläne war, wies er Agent SF-5 an, eine Zerstörung zu verhindern. Nach Quesh wollte der Schleier mehrere Einheiten verlegen, da dort eine Huttenball-Arena eröffnet werden sollte, die Chancen zur Observierung, Rekrutierung und Eliminierung auftun sollten.

Verluste[]

„Diese Verluste wiegen besonders schwer, da sie nicht in das typische Verhaltensmuster unserer gewöhnlichen Feinde passen.“
— Der Schleier (Quelle)

Zuletzt ging der Schleier auf verlorene Agenten ein. Er erwähnte erneut R-31 sowie Agent R-3, Agent R-27, Agent I-12, Agent I-32 und Agent I-40, von denen R-3 die Annahme von Bestechungsgeldern angehängt wurde, was zu einer Verhaftung durch die Senatswache führte. R-27 und I-32 wurden überraschend an die Front versetzt und ließen dort ihr Leben. I-12 und I-40 seien verschwunden, vielleicht tot, was aber nicht ungewöhnlich für Einsätze in einer Sith-Akademie sei. Als atypische Verluste wies der Schleier Agent R-10 und Agent I-4 an, die Fälle zu untersuchen. Von den verbliebenen Agenten erwartete der Schleier Vorsicht als oberste Tugend.

Quellen[]